Der FC Getafe hat am zehnten Spieltag der LaLiga eine frühe Führung von Sevilla noch gedreht und sich am Ende deutlich mit 3:1 durchgesetzt. Drei der vier Tore der Partie fielen dabei erst nach der 68. Minute.
Sevilla geht früh in Führung
Die Gäste aus Sevilla erwischten den besseren Start: Enrique Salas brachte sein Team bereits in der 19. Minute in Führung. Bis zur Pause verteidigte Sevilla den knappen Vorsprung, auch wenn Getafe über weite Strecken der ersten Halbzeit um eine Antwort bemüht war.
Getafe dreht die Partie binnen 20 Minuten
Nach der Pause steigerte sich Getafe spürbar. Enes Ünal glich in der 68. Minute aus, ehe Martín Satriano nur fünf Minuten später mit dem 2:1 für die erstmalige Führung der Gastgeber sorgte. Innerhalb weniger Minuten hatte sich das Spiel damit komplett gedreht.
Vier Tore in der Nachspielzeit
Die Schlussphase hatte es dann noch einmal in sich: Sevillas Manu Bueno verkürzte in der ersten Minute der Nachspielzeit auf 2:1 und nährte damit kurzzeitig die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Die Antwort von Getafe ließ aber nicht lange auf sich warten – in der vierten Minute der Nachspielzeit stellte Orel Mangala mit dem 3:1 den Endstand her und besiegelte die klare Niederlage der Gäste.
Einordnung
Dass gleich drei der vier Treffer der Partie in die Schlussphase nach der 68. Minute fielen, unterstreicht, wie sehr sich das Spiel erst im letzten Drittel entschied. Für Getafe ist der Erfolg ein wichtiges Signal nach einer wechselhaften Saisonphase. Sevilla muss dagegen trotz einer über weite Strecken soliden Leistung erneut eine Niederlage hinnehmen und gerät damit zunehmend unter Druck, im oberen Tabellendrittel der LaLiga dranzubleiben.
Ausblick
Beide Mannschaften haben in den kommenden Wochen die Gelegenheit, die jeweilige Tendenz zu bestätigen oder zu korrigieren. Für Sevilla wird es vor allem darum gehen, hitzige Schlussphasen wie in Getafe künftig besser zu überstehen.
Quellen: ESPN, AllFootballApp
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