Der FC Liverpool hat seine Abwehrkrise in der Champions League nicht in den Griff bekommen: Beim 2:3 in Istanbul gegen Fenerbahçe kassierten die Reds erneut mehrere Gegentore nach Standardsituationen. Kapitän Virgil van Dijk fand danach deutliche Worte für den Zustand seiner Mannschaft.
Erneut Gegentore nach ruhenden Bällen
Liverpool ging in Istanbul früh in Führung, ließ sich den Vorteil aber erneut durch Gegentore nach Ecken und Freistößen nehmen. Fenerbahçe nutzte dabei auch die Präsenz von Stürmer Romelu Lukaku im Strafraum konsequent aus. Van Dijk räumte nach der Partie ein, die Mannschaft habe zwar phasenweise gut verteidigt, in entscheidenden Momenten aber den Fokus verloren.
Zehn Gegentore in vier Spielen
Die Niederlage reiht sich in eine besorgniserregende Serie ein: Nach vier Champions-League-Partien dieser Saison hat Liverpool bereits zehn Gegentore kassiert – fünf mehr, als der Mannschaft in der kompletten Vorsaison in diesem Wettbewerb gelangen. Van Dijk nannte diese Entwicklung öffentlich nicht tragbar auf Dauer.
Auch Van Dijk selbst in der Kritik
Neben der Mannschaft geriet auch der Kapitän selbst in die Kritik: Gegen Lukaku und die weiteren Istanbuler Angreifer tat sich der 35-Jährige nach übereinstimmenden Berichten schwer und gewann nur einen Teil seiner Zweikämpfe. Für einen Spieler, der jahrelang als Fels in der Liverpooler Abwehr galt, ist das eine ungewohnte Situation.
Ausblick
Vor der Länderspielpause bleibt Trainer Arne Slot damit die Aufgabe, die Defensive seiner Mannschaft zu stabilisieren, ehe es in der Champions-League-Ligaphase im weiteren Saisonverlauf um die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale geht. Ohne eine deutliche Besserung in der Abwehr dürfte Liverpool es schwer haben, seine europäischen Ziele zu erreichen.
Quellen: Goal, Sportskeeda
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