Der FC Schalke 04 hat im DFB-Pokal bei Zweitligist Dynamo Dresden mit 0:2 verloren und ist damit schon in der zweiten Runde ausgeschieden. Für den Bundesliga-Aufsteiger ist es bereits das fünfte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg – die Krise auf Schalke spitzt sich zu.
Erneut ohne eigenes Tor
Schon zur Pause lag Schalke in Dresden zurück, in der zweiten Halbzeit kassierte die Mannschaft von Trainer Miron Muslić den zweiten Gegentreffer und fand offensiv kaum eine Antwort. Ein eigenes Tor gelang den Knappen nicht – ein Muster, das sich durch die vergangenen Wochen zieht. Der Pokal-Traum ist damit früh beendet, der sportliche Rückstand auf dem Weg aus der Krise bleibt.
Muslić nimmt die ganze Mannschaft in die Pflicht
Trainer Miron Muslić wollte nach der Pleite nicht allein seine Stürmer verantwortlich machen: „Wir müssen uns als Mannschaft besser auf Spiele vorbereiten. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Mannschaft, nicht nur für die beiden Stürmer.“ Der Coach stellt sich damit demonstrativ vor seine Offensivspieler, auch wenn die Zahlen für sich sprechen.
Historisch schwache Offensive
Schalke hat in dieser Saison bislang nur vier Bundesliga-Tore erzielt, drei davon an einem einzigen guten Tag: beim 3:1-Auswärtserfolg bei Union Berlin am 11. September. In den fünf Spielen seitdem gelang den Knappen nur noch ein einziges Tor, bei gleichzeitig mehreren Gegentreffern pro Partie. In der Tabelle steht der Aufsteiger auf Platz 16 und hat in der Liga bislang nur ein einziges Spiel gewonnen.
Ausblick
Für Schalke bedeutet das frühe Pokal-Aus vor allem eines: mehr Zeit, sich auf die Liga zu konzentrieren, in der dringend Punkte gegen den Abstieg her müssen. Ob Muslić die nötige Wende gelingt, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden – Geduld hat der Klub angesichts der dünnen Offensivbilanz nicht mehr lange.
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