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16-Jähriger Ilicevic zieht mit Moukokos Bundesliga-Rekord gleich

Von der Globalkick-Redaktion

1 Min. Lesezeit

Ein junger Fußballspieler im Trikot bei einem Bundesliga-Spiel

Foto: Colour / Depositphotos.com

Eintracht Frankfurt hat mit Niko Ilicevic den bislang jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte eingesetzt. Der 16-Jährige kam beim 3:1-Heimsieg gegen den Hamburger SV kurz vor Schluss aufs Feld und zog damit mit dem bisherigen Rekordhalter Youssoufa Moukoko gleich.

Debüt einen Tag nach dem 16. Geburtstag

Ilicevic feierte am Samstag seinen 16. Geburtstag und wurde einen Tag später, in der Nachspielzeit der Partie gegen den HSV, erstmals in der Bundesliga eingewechselt. Damit debütierte er im exakt gleichen Alter wie Moukoko, der im November 2020 für Borussia Dortmund sein erstes Bundesliga-Spiel bestritten hatte.

Warum der Rekord nur eingestellt werden kann

Nach dem Reglement des Ligaverbands dürfen Spieler erst ab einem Alter von 16 Jahren in der Bundesliga eingesetzt werden. Ilicevic hat damit die früheste überhaupt mögliche Gelegenheit genutzt – einen neuen, jüngeren Rekordhalter kann es unter den geltenden Regeln rechnerisch nicht mehr geben.

Frankfurt gewinnt souverän gegen den HSV

Unabhängig von der Personalie setzte sich die Eintracht am Sonntagnachmittag verdient mit 3:1 gegen den HSV durch und bleibt damit im oberen Tabellendrittel der Bundesliga. Ilicevics kurzer Auftritt war für die Frankfurter Fans im Stadion der emotionale Schlusspunkt eines erfolgreichen Nachmittags.

Ein Perspektivspieler, kein fertiger Star

Die Eintracht gilt seit Jahren als Adresse für junge Talente, die dort früh Spielpraxis bekommen. Ilicevic wird in der Frankfurter Jugendakademie als eine der größten Hoffnungen seines Jahrgangs gehandelt, muss sich einen Stammplatz in den kommenden Jahren aber erst erarbeiten. Vorschnelle Vergleiche mit etablierten Profis verbieten sich nach einem einzigen Kurzeinsatz von selbst.

Ausblick

Ob Ilicevic schon in den kommenden Wochen weitere Einsatzminuten bekommt, hängt von Trainer und Kaderplanung ab. Der Verein dürfte mit der Personalie vorsichtig umgehen, um den jungen Spieler nicht zu früh unter Druck zu setzen.

Quellen: Sky Sport, ran.joyn.de