Wenn Real Betis an diesem Mittwoch beim BVB antritt, ist das für Verteidiger Marc Bartra mehr als nur ein gewöhnliches Wiedersehen mit einem ehemaligen Klub. Dortmund ist der Ort, an dem der Spanier 2017 beim Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus verletzt wurde.
Der Anschlag von 2017
Im April 2017 wurde der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen AS Monaco Ziel eines Sprengstoffanschlags. Bartra war der einzige Spieler, der dabei verletzt wurde: Splitter der zerborstenen Scheibe trafen ihn am Arm, er erlitt einen Armbruch und musste operiert werden.
Abschied nach anderthalb Jahren beim BVB
Bartra blieb nach dem Anschlag noch bis 2018 beim BVB und bestritt in dieser Zeit 51 Pflichtspiele für den Klub, ehe er in seine spanische Heimat zu Real Betis wechselte. Seither spielt der mittlerweile 35-Jährige weiterhin regelmäßig für die Andalusier.
Mehr als ein normales Wiedersehen
Nach übereinstimmenden Berichten deutscher Medien ist die Rückkehr nach Dortmund für Bartra emotional aufgeladen – der Ort bleibt untrennbar mit dem traumatischen Ereignis von 2017 verbunden. Sportlich tritt er mit einer bislang makellosen Betis-Mannschaft an, die alle drei Champions-League-Spiele der neuen Ligaphase gewonnen hat.
Betis fehlt zuletzt Cucho Hernández
Einen Dämpfer gab es für Betis dennoch: Stürmer Cucho Hernández fällt verletzt aus und wird nach Clubangaben rund einen Monat pausieren müssen.
Ausblick
Für Bartra dürfte der Abend in Dortmund unabhängig vom Ergebnis ein besonderer werden. Sportlich will er mit Betis die bislang makellose Champions-League-Bilanz seines Teams verteidigen, während der BVB auf seine starke Heimbilanz in Europa setzt.
Quellen: tagesspiegel.de, nord24.de
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