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Kai Havertz ist jetzt deutscher Rekord-Torschütze der Premier League

Von der Globalkick-Redaktion

1 Min. Lesezeit

Kai Havertz im Trikot seines englischen Vereins bejubelt ein Tor

Foto: Operations@newsimages.co.uk / Depositphotos.com

Kai Havertz hat sich in die deutsche Fußball-Geschichte der Premier League eingetragen: Mit seinem Siegtor für Arsenal bei Liverpool erzielte er sein 46. Ligator und ist damit laut mehreren Medienberichten der erfolgreichste deutsche Torschütze, den die englische Eliteliga je gesehen hat.

46. Treffer bricht die bisherige Bestmarke

Kein anderer deutscher Spieler hat in der Premier League bislang häufiger getroffen. Havertz zog mit seinem Tor an Ilkay Gündogan vorbei, der die Marke zuvor als bester deutscher Torschütze der Liga gehalten hatte. Der Treffer fiel früh im Spiel bei Liverpool und entschied letztlich die gesamte Partie zugunsten der Gunners.

Vom Umbruchjahr bei Chelsea zum Fixpunkt bei Arsenal

Havertz wechselte 2020 von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea und legte dort den Grundstein für seine Torquote in England. Nach einer durchwachsenen Anfangszeit in London entwickelte er sich dort noch zu einem wichtigen Baustein des Champions-League-Siegerteams. Seit seinem Wechsel zu Arsenal 2023 hat er sich unter Trainer Mikel Arteta endgültig zu einem festen Bestandteil der Offensive entwickelt und steuert regelmäßig wichtige Treffer in Topspielen bei – wie zuletzt beim 1:0 in Anfield.

Gündogan bisheriger Rekordhalter

Ilkay Gündogan hatte seine Bestmarke über mehrere Jahre bei Manchester City aufgebaut, ehe Havertz nun an ihm vorbeizog. Die beiden Nationalspieler trafen sich in England nie direkt als Konkurrenten um Torerfolge, da Gündogan vor allem als Mittelfeldspieler agierte und seine Tore über viele Spielzeiten verteilt sammelte. Dennoch wird der neue Rekord in deutschen Medien als bemerkenswerter Meilenstein gewertet, weil beide Spieler für unterschiedliche Spielertypen stehen.

Einordnung für die Nationalmannschaft

Für die deutsche Nationalmannschaft ist Havertz‘ Konstanz in der Premier League ein gutes Signal vor den kommenden Länderspielen. Seine Fähigkeit, auch in englischen Topspielen torgefährlich zu bleiben, unterstreicht seinen Stellenwert im DFB-Kader und dürfte seine Rolle im Angriffsspiel der Nationalelf weiter festigen.

Quellen: t-online.de, 4-4-2.com