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Mohamed Salah macht aus Trabzonspor einen ernsthaften Titelkandidaten

Von der Globalkick-Redaktion

1 Min. Lesezeit

Mohamed Salah im Trikot von Trabzonspor bei einem Spiel

Foto: Vitaliivitleo / Depositphotos.com

Als Trabzonspor im Sommer die Verpflichtung von Mohamed Salah bekanntgab, war die Überraschung groß. Inzwischen führt der ägyptische Stern die Torjägerliste der Süper Lig an und hat seinen Klub zu einem ernsthaften Titelkandidaten gemacht.

Rekordstart in der Süper Lig

Salah benötigte nur sieben Spiele, um in der Geschichte der türkischen Liga einen neuen Bestwert aufzustellen: Kein Spieler war zuvor so schnell an zehn direkten Torbeteiligungen für seinen neuen Klub beteiligt. Nach zehn Pflichtspielen für Trabzonspor stehen acht Tore und mehrere Vorlagen zu Buche, zuletzt traf er beim 2:0-Heimsieg gegen Besiktas erneut.

Vom Fehlstart zur Erfolgsserie

Dabei begann die Saison für Trabzonspor alles andere als vielversprechend: Aus den ersten fünf Ligaspielen holte die Mannschaft nur sieben Punkte. Seitdem hat sich das Bild komplett gedreht – aus den vergangenen fünf Partien holte Trabzonspor 15 von 15 möglichen Punkten, maximale Ausbeute inklusive.

Spieler des Monats September

Für seine Leistungen wurde Salah bereits zum Spieler des Monats September in der Süper Lig gewählt. Zu seinen Highlights zählt ein Dreierpack samt Vorlage beim 4:0-Erfolg gegen den amtierenden Meister Galatasaray – ausgerechnet gegen den Klub, der Trabzonspor aktuell in der Tabelle noch voraus ist.

Drei Punkte hinter Galatasaray

Durch die Erfolgsserie ist Trabzonspor bis auf Rang drei vorgerückt, nur drei Punkte hinter Tabellenführer Galatasaray. Was vor wenigen Wochen nach einer schwierigen Saison aussah, hat sich dank Salah zu einem echten Titelrennen entwickelt.

Ausblick

Für Trabzonspor stellt sich nun die Frage, ob die Mannschaft ihre Form über die Rückrunde halten kann. Solange Salah in dieser Form trifft, trauen viele Beobachter dem Klub zu, erstmals seit Langem wieder ernsthaft um die türkische Meisterschaft mitzuspielen.

Quellen: Al Jazeera, Hürriyet.de