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Tottenham und Juventus buhlen um Frankfurts Torjäger Ebnoutalib

Von der Globalkick-Redaktion

2 Min. Lesezeit

Fußballspieler im Trikot von Eintracht Frankfurt bei einer Aktion auf dem Spielfeld

Foto: Vitaliivitleo / Depositphotos.com

Younes Ebnoutalib hat sich mit seiner starken Hinrunde bei Eintracht Frankfurt ins Schaufenster des europäischen Fußballs gespielt. Tottenham Hotspur und Juventus Turin haben nach übereinstimmenden Medienberichten bereits Kontakt zu seinem Berater aufgenommen.

Starke Hinrunde macht ihn zum gefragten Mann

Acht Tore und zwei Vorlagen stehen für den Angreifer in dieser Saison zu Buche – eine Ausbeute, die in Frankfurt selbst für einigen Zuspruch sorgt und europaweit Scouts auf den Plan ruft. Der Flügelspieler hat sich binnen weniger Monate von der Rotationsoption zum Stammspieler entwickelt und gilt inzwischen als einer der auffälligsten Offensivspieler der Bundesliga-Hinrunde. Seine Mischung aus Tempo, Abschlussstärke und Zweikampfverhalten macht ihn für unterschiedliche taktische Systeme interessant.

Tottenham und Juventus zeigen konkretes Interesse

Tottenham Hotspur soll bereits erste Schritte unternommen haben, um sich die Dienste des Offensivspielers zu einem späteren Zeitpunkt zu sichern. Auch Juventus Turin hat laut übereinstimmenden Berichten Kontakt zu Ebnoutalibs Umfeld aufgenommen. Zusätzlich sollen Newcastle United, Brighton & Hove Albion und der FC Everton die Entwicklung des Angreifers beobachten. Dass sich gleich fünf Klubs aus zwei Topligen für denselben Spieler interessieren, unterstreicht, wie ernst sein Sprung in den Fokus der europäischen Scoutingabteilungen genommen wird.

Frankfurt kann entspannt verhandeln

Für die Eintracht ist die Ausgangslage komfortabel: Ebnoutalib hatte seinen Vertrag erst im Januar bis 2031 verlängert. Ein möglicher Verkauf dürfte frühestens im kommenden Sommer zum Thema werden, eine Winterlösung gilt als unwahrscheinlich. Die lange Vertragslaufzeit stärkt die Verhandlungsposition der Frankfurter deutlich und erspart dem Klub den Druck, bereits im Januar auf ein Angebot eingehen zu müssen.

Frankfurts Erfahrung mit gefragten Talenten

Die Eintracht hat in den vergangenen Jahren wiederholt bewiesen, dass sie auch bei grossem Interesse von Topklubs geduldig verhandeln kann, ehe ein Spieler tatsächlich wechselt. Diese Erfahrung dürfte auch im Fall Ebnoutalib helfen, sollte sich das Interesse im Winter oder Sommer weiter verdichten.

Ausblick

Sollte Ebnoutalib seine Form über die Rückrunde bestätigen, dürfte sich der Kreis der Interessenten eher vergrößern als verkleinern. Für Frankfurt bedeutet das vor allem eins: Zeit, um in aller Ruhe über eine mögliche Ablösesumme zu entscheiden, ohne sich unter Zeitdruck setzen zu lassen.

Quellen: 90min.de, sportwitness.co.uk