Guglielmo Vicario ist im Sommer auf Leihbasis von Tottenham Hotspur zu Juventus gewechselt – und hat sich dort so schnell als neue Nummer eins etabliert, dass der feste Transfer laut italienischen und englischen Medien nur noch eine Frage der Zeit ist. Juventus soll fest entschlossen sein, die vereinbarte Kaufoption zu ziehen.
Leihe mit klarer Kaufoption
Der 30 Jahre alte Torhüter kam im Sommer leihweise bis zum 30. Juni 2027 nach Turin. Vereinbart wurde dabei eine Kaufoption von rund acht Millionen Euro plus bis zu zwei weiteren Millionen an leistungsabhängigen Boni. Für einen Torhüter seines Kalibers gilt diese Summe in der Branche als vergleichsweise niedrig.
Starke erste Monate in Turin
Vicario hat sich seit seinem Wechsel zum unangefochtenen Stammtorhüter von Juventus entwickelt und mit mehreren starken Leistungen überzeugt. Genau diese Entwicklung soll die Bianconeri darin bestärkt haben, die Verpflichtung frühzeitig festzumachen, anstatt bis zum Ende der Leihe abzuwarten.
Tottenham ohne Einspruchsmöglichkeit
Für Tottenham war der Vicario-Abgang vor allem eine Platzfrage: Der Londoner Klub hatte im Tor bereits auf eine andere Lösung gesetzt. Die Kaufoption wurde seinerzeit ohne Widerspruchsrecht der Spurs vereinbart, sodass Juventus allein entscheidet, ob und wann sie gezogen wird.
Ausblick
Ein offizieller Vollzug der festen Verpflichtung wird nicht mehr im Winter, sondern eher zum Saisonende erwartet, wenn die Leihe regär ausläuft. Sportlich ändert sich für Vicario ohnehin wenig: Er bleibt bis dahin gesetzt zwischen den Pfosten der Juve.
Quellen: sports.yahoo.com, tothelaneandback.com
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