Johan Bakayoko steht bei RB Leipzig offenbar vor dem Absprung. Mehrere übereinstimmende Berichte sehen den belgischen Offensivspieler im Winter vor einem Wechsel – notfalls auch deutlich unter dem Preis, den der Klub einst für ihn bezahlt hat.
Vom Hoffnungsträger zur Randfigur
Leipzig hatte Bakayoko im Sommer 2025 für rund 18 Millionen Euro von PSV Eindhoven verpflichtet. Richtig durchsetzen konnte er sich seitdem nicht: In seiner ersten Saison kam er auf drei Tore in 22 Pflichtspielen, in der laufenden Spielzeit stehen bislang nur 144 Spielminuten zu Buche. Er ist mittlerweile auf Rang vier in der internen Hierarchie seiner Position zurückgefallen.
Zuspätkommen verschärfte die Lage
Nach übereinstimmenden Berichten kam es Anfang Oktober zu einem Vorfall, als Bakayoko zu spät zu einer Mannschaftsbesprechung erschien. Seitdem stand er für keinen Spieltag mehr im Kader. Die Situation zwischen Spieler und Verein gilt seither als belastet.
Preisschild zwischen Verkauf und Leihe
RB Leipzig soll für einen Winter-Verkauf eine Ablöse von 11 bis 12 Millionen Euro aufrufen – deutlich weniger, als für den Spieler einst bezahlt wurde. Weil ein Verkauf zu dieser Summe mitten in der Saison als schwierig gilt, wird nach übereinstimmenden Berichten auch eine Leihe für die Rückrunde als wahrscheinlichere Option gehandelt.
Einordnung
Für Leipzig wäre ein Abgang Bakayokos vor allem eine Entlastung im Kader, da der Flügelspieler ohnehin kaum noch zum Einsatz kommt. Für den Belgier selbst dürfte es vor allem darum gehen, bei einem neuen Klub wieder regelmäßig Spielpraxis zu sammeln.
Ausblick
Ob sich im Winter tatsächlich ein Abnehmer findet, der die geforderte Summe zahlt, ist offen. Sollte sich kein passender Verkauf ergeben, gilt eine Ausleihe als naheliegendster Ausweg für beide Seiten.
Quellen: goal.com, fussballtransfers.com
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