Der Sommer 2026 hat den Transfermarkt noch einmal neu sortiert. Neun der zehn teuersten Wechsel führten in die Premier League, nur ein Rekordtransfer ging nach Spanien. Monate später zeigt sich, welche Stars ihr Preisschild schon rechtfertigen – und wer noch liefern muss.
Die Spitzenreiter unter den Ablösesummen
Ganz oben steht Enzo Fernández, der für 145 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Manchester City wechselte, gefolgt von Morgan Rogers (Aston Villa zu Chelsea, 138 Millionen Euro) und Elliot Anderson (Nottingham Forest zu Manchester City, 135 Millionen Euro). Einzig Yan Diomande durchbrach mit seinem Wechsel von RB Leipzig zu Real Madrid für eine Sockelablöse von 125 Millionen Euro die englische Dominanz – der 19-Jährige war erst ein Jahr zuvor für 25 Millionen Euro nach Leipzig gekommen.
Wer schon jetzt überzeugt
Enzo Fernández gilt als gesetzt: Er stand bislang in jeder Pflichtspielpartie von City in der Startelf und erzielte sein erstes Tor gegen Sunderland. Noch deutlicher ist der Eindruck bei Elliot Anderson, der sich im defensiven Mittelfeld durch Zweikampfstärke und Ballsicherheit sofort einen Stammplatz erarbeitet hat. Auch Morgan Rogers läuft bei Chelsea in jeder Partie von Beginn an auf und kommt bereits auf drei Tore und eine Vorlage.
Wer noch Zeit braucht
Schwerer tut sich bislang Bruno Guimarães, der für 87,5 Millionen Euro von Newcastle zu Arsenal wechselte: Er kam erst auf 258 Spielminuten in sechs Partien und selten von Beginn an. Noch kritischer fällt die Zwischenbilanz bei Savinho aus, der von Manchester City zu Tottenham ging – in drei Ligaspielen stehen bislang weder Tore noch Vorlagen zu Buche, obwohl er regelmäßig in der Startelf steht. Auch Bradley Barcola, für 125 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool gewechselt, wartet nach vier Einsätzen noch auf seinen ersten Treffer.
Ein erstes Fazit nach wenigen Monaten
Für ein endgültiges Urteil ist es nach wenigen Monaten zu früh, zumal sich gerade Mittelfeldspieler wie Anderson oft erst mit der Zeit einspielen. Klar ist aber schon jetzt: Die Masse des Geldes fließt weiter in die Premier League, während anderswo in Europa auch mit deutlich kleineren Summen gearbeitet wird.
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