Holstein Kiel bleibt im DFB-Pokal das Schreckgespenst der Bundesliga. Gegen TSG Hoffenheim stand es nach 120 Minuten 1:1, im anschließenden Elfmeterschießen behielten die Norddeutschen mit 4:3 die Nerven und zogen damit zum zweiten Mal in Folge ins Viertelfinale ein.
Hložek bringt Hoffenheim in Führung
Adam Hložek brachte Hoffenheim in der 11. Minute in Führung. Kiel ließ sich davon aber nicht beeindrucken und kam durch Adrián Kaprálik in der 23. Minute zum verdienten Ausgleich. Weitere Tore fielen in der regulären Spielzeit und der Verlängerung nicht, sodass die Entscheidung erst vom Punkt fallen musste.
Rots vergibt den entscheidenden Elfmeter
Im Elfmeterschießen behält Kiel die besseren Nerven. Hoffenheims Einwechselspieler Mats Rots vergab den entscheidenden Elfmeter, Kiel nutzte die Chance und setzte sich mit 4:3 durch. Für die TSG war es damit ein frühes und bitteres Pokal-Aus gegen einen Zweitligisten.
Kiel mit Pokal-Tradition
Für Holstein Kiel ist der Einzug ins Viertelfinale bereits die zweite Pokal-Überraschung in Folge. Der Klub hat sich in den vergangenen Jahren wiederholt den Ruf erarbeitet, im DFB-Pokal auch gegen höherklassige Gegner für Aufsehen zu sorgen. Die Fans an der Förde dürfen sich damit erneut auf ein attraktives Viertelfinal-Los freuen.
Hoffenheim muss sich erklären
Für Hoffenheim bedeutet das Aus eine herbe Enttäuschung. Die TSG hatte sich vom Pokal ein Erfolgserlebnis erhofft, nachdem die Saison in der Bundesliga bislang durchwachsen verläuft. Nun richtet sich der Blick der Kraichgauer wieder ganz auf die Liga.
Quellen: sport.sky.de, presse-augsburg.de
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