Bayer Leverkusen hat im DFB-Pokal einen Schreckmoment überstanden und zieht ins Viertelfinale ein. Gegen Zweitligist 1. FC Nürnberg lag die Werkself nach starkem Beginn der Gäste schon 0:2 zurück, drehte die Partie in der zweiten Halbzeit aber vollständig und gewann am Ende mit 5:2.
Nürnberg erwischt den besseren Start
Rafael Lubach brachte Nürnberg in der 14. Minute in Führung, Sigurd Haugen erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. Der Zweitligist unter Trainer Miroslav Klose verteidigte mutig und ließ Leverkusen im ersten Durchgang kaum zur Entfaltung kommen – eine faustdicke Überraschung zeichnete sich ab.
Leverkusen dreht nach der Pause auf
Mit Wiederanpfiff erhöhte die Werkself das Tempo und brachte Nürnberg sofort in Bedrängnis. Edmond Tapsoba verkürzte in der 41. und traf erneut in der 49. Minute zum Ausgleich. Patrik Schick stellte per Elfmeter in der 70. Minute auf 3:2, ehe Jonas Hofmann (78.) und Lucas Vázquez (89.) in der Schlussphase für die Entscheidung sorgten.
Respekt vor dem Zweitligisten
Trotz der Niederlage konnte sich Nürnberg mit erhobenem Haupt aus dem Wettbewerb verabschieden. Die Mannschaft von Miroslav Klose hatte einem der stärksten Bundesliga-Klubs lange Zeit Paroli geboten und zeigte, warum Pokal-Überraschungen gegen Zweitligisten nie auszuschließen sind.
Leverkusen bleibt im Pokal auf Kurs
Für Bayer Leverkusen war es bereits die zweite laute Aufholjagd in dieser Saison – zuletzt hatte die Mannschaft auch in der Bundesliga ein Fünf-Tore-Spektakel spät gedreht. Mit dem Erfolg zieht der Klub ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein und bleibt auf Kurs für eine weitere erfolgreiche Pokal-Saison.
Quellen: zdfheute.de, kicker.de
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