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Wie blickt Xabi Alonso auf seinen Rauswurf bei Real Madrid zurück?

Von der Globalkick-Redaktion

1 Min. Lesezeit

Xabi Alonso, Trainer, im Porträt

Foto: Vitaliivitleo / Depositphotos.com

Xabi Alonso hat sich fast neun Monate nach seiner Entlassung bei Real Madrid erstmals ausführlich zu diesem Kapitel seiner Karriere geäußert. Im Gespräch mit Sky Sports blickte der heutige Chelsea-Trainer ohne erkennbaren Groll auf sein Ende im Bernabéu zurück.

Entlassung nach 233 Tagen

Real Madrid hatte sich zu Jahresbeginn nach nur 233 Tagen im Amt von Alonso getrennt, obwohl der Klub zu diesem Zeitpunkt noch in mehreren Wettbewerben im Rennen war. Alvaro Arbeloa übernahm anschließend als neuer Cheftrainer.

„Ich blicke nicht mit Verbitterung zurück“

Alonso selbst zieht inzwischen ein versöhnliches Fazit: „Ich blicke nicht mit Verbitterung zurück. Ich blicke zurück und denke, dass ich es versucht und mein Bestes gegeben habe.“ Der Spanier hatte Real Madrid 2025 von Bayer Leverkusen kommend übernommen, wo er den Klub zuvor zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte geführt hatte.

Neuanfang in London

Nach seiner Entlassung heuerte Alonso noch vor dem Sommer bei Chelsea an, wo er einen Vierjahresvertrag unterschrieb. Seither baut er die Mannschaft nach seinen Vorstellungen um und muss sich an die englische Spielweise und den dichten Terminkalender der Premier League gewöhnen.

Aktuelle Personalsorgen

Sportlich hat Alonso derzeit vor allem mit Ausfällen zu kämpfen: Kapitän Reece James wird operiert, Maxence Lacroix laboriert an einer Muskelverletzung, und bei Moises Caicedo sprach Alonso zuletzt von Beschwerden, die er aber nicht als Rückfall seiner früheren Wadenprobleme einstufte. Vor dem Spiel gegen Sunderland muss der Trainer die Ausfälle in der Defensive kompensieren.

Quellen: French Football Weekly, TalkChelsea